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Rentenvorsorge

Angesichts der niedrigen Ansprüche gegenüber der gesetzlichen Rentenversicherung und insbesondere angesichts des seit Jahren niedrigen Zinsniveaus ist die richtige Auswahl bei der Rentenvorsorge unerlässlich.
Zwei wesentliche Säulen der Altersvorsorge sind die Riesterrente und die Basis oder auch Rürup-Rente genannt.

Aktuelles zum Thema Rentenvorsorge

Seit dem Wegfall des Sterbegeldes seitens der Ersatzkassen ist dieser Versicherungsschutz stärker in den Fokus der Verbraucher gerückt. Nicht, dass die frühere Ersatzkassenleistung mit knapp 500 Euro für den Hauptversicherten eine echte Entlastung gewesen wäre. Alleine die Streichung sorgte dafür, dass viele Haushalte begannen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

monuta sterbegeldversicherung

Der größte niederländigsche Versicherer für Bestattungsvorsorge und Sterbegeld, die Monuta bietet ihre Sterbegeldversicherungen auch in Deutschland seit einigen Jahren an und hat sich als Absicherer für Senioren etabliert. Die Sterbegeldtarife der Monuta gibt es ohne Gesundheitsfragen mit einer 24-monatigen Wartezeit, sowie als Variante ohne Wartezeit, jedoch ist in dem Fall eine Gesundheitserklärung abzugeben, dass keine chronischen Erkrankungen vorliegen. Versicherbar sind 3.000 Euro bis 15.000 Euro für den Todesfall.

Familien, insbesondere welche mit Kindern, benötigen eine andere Versorgung mit Versicherungsprodukten als z.B. Singlehaushalte.
Damit die Absicherung aller Familienteile ausreichend gewährleistet ist, werden zumindest 7 verschiedene Versicherungen benötigt.

Stuttgarter Unfallversicherung

Sofern man an einer chronischen Erkrankung leidet oder in den vergangenen Jahren bereits einen Unfall hatte oder schwerbehindert ist, ist der Abschluss einer Unfallversicherung so gut wie unmöglich. Ab sofort gibt es jedoch eine Unfallversicherung ohne Gesundheitsprüfung, bei der keine Gesundheitsfragen im Antrag gestellt werden.

Das Risiko, im Alter ein Pflegefall zu werden, wird immer noch von vielen Bundesbürgern massiv unterschätzt. Damit geht einher, dass auch den Kosten, falls der Pflegefall eintritt, keine besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Dabei werden immer mehr Pfleglinge in Deutschland zu Fällen für die Sozialhilfe. Den Aufwendungen bei einer vollstationären Pflege bei Pflegestufe III in Höhe von bis zu 4.000 Euro stehen Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung von gerade einmal 1.612 Euro für Pflegesachleistungen gegenüber. Die Auswahl des Pflegeheims für die Eltern erfolgt jedoch in der Regel nach regionalen, nicht nach preislichen Gesichtspunkten.

Berufsunfähigkeitsversicherungen stehen in dem Ruf, mit detaillierten bis peniblen Gesundheitsfragen einherzugehen. Versicherungsnehmer werden auch zu Krankheiten befragt, die bereits lange zurückliegen. Fehlerhafte, unvollständige oder gar wahrheitswidrige Antworten führen zum Verlust des Versicherungsschutzes und zur Verweigerung der Leistung. So verhielt es sich zumindest in der Vergangenheit. Kern war dabei die Frage nach Vorerkrankungen innerhalb der letzten zehn Jahre. Berater waren bei der Antragsaufnahme gehalten, immer wieder nachzufragen, ob nicht doch eine Erkrankung vergessen ging. Der Bundesgerichtshof vertrat jedoch jüngst eine andere Meinung (Aktenzeichen IV ZR 277/14).

Bundesfinanzminister Schäuble legte jüngst den neuesten Tragfähigkeitsbericht der Bundesregierung, bezogen auf das Jahr 2060, vor. Die Aussichten sind alles andere als rosig. Dieser Bericht setzt die demografische Entwicklung in Relation zu den zu erwartenden Steuereinnahmen und damit einhergehend zur Staatsverschuldung.

Stand Ende 2015 betrug die Staatsverschuldung 68,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Im Jahr 2060 wird sie stolze 220 Prozent erreicht haben.

Das Thema Altersversorgung brennt den Regierenden, gleich welcher Partei, seit Jahrzehnten unter den Nägeln. Während Norbert Blühm in den achtziger Jahren noch darauf setzte, dass die Renten sicher seien, haben sich mit der Riester-Rente und der Rürup-Rente neben der betrieblichen Altersversorgung zwei weitere Säulen etabliert, um staatlich gefördert dem Rückgang der gesetzlichen Rente entgegenzuwirken.

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