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Privatklinik

Krankenhauszusatzversicherung Vergleich

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Was ist eine Privatklinik und welche Besonderheiten gibt es?

Als gesetzlich Krankenversicherter hat man nur einen Anspruch auf allgemeine Krankenhausleistungen in Krankenhäusern, die nach der Bundespflegeverordnung bzw. dem Krankenhausentgeldgesetz abrechnen. Denn nur in diesen Krankenhäusern leistet die gesetzliche Krankenkasse (Ausnahmen auf Anfrage kann es natürlich im Einzelfall geben, man hat jedoch keinen Anspruch auf weitergehende Leistungen).
Nun gibt es jedoch auch spezialisierte Privatkliniken oder auch Privatstationen, die Honorare und Pauschalen abrechnen, die über die Sätze des KHEntgG oder der BPflV hinausgehen. Die gesetzliche Krankenkasse muss hier nicht leistet.
Viele Krankenhauszusatzversicherungen leisten hier ebenfalls nicht, einige jedoch schon.

Folgende Krankenhauszusatzversicherungen leisten in Privatkliniken

Die Arag leistet bei medizinischer Notwendigkeit auch in Privatkliniken und auch für Arzthonorare, die über den 3,5 fachen GOÄ-Satz hinausgehen. Allerdings muss der Versicherer niemals für den Anteil leisten, den sonst die gesetzliche Kasse übernommen hätte, also für die allgemeinen Krankenhausleistungen. Man kann also auf einem Teil der Kosten sitzen bleiben. Dies gild übrigens auch im Ausland, wenn die Krankenkasse nicht vorleistet.

Hier ist es genauso wie bei den Tarifen der Arag, Grundsätzlich leisten die Krankenhauszusatzversicherungen der Bayerischen (BBV) stationär auch in Privatkliniken für die privatärztlichen Leistungen und für die Mehrkosten von 1- bzw. 2-Bettzimmer. Ohne Vorleistung der Krankenkasse, kann hier trotzdem ein Selbstbehalt verbleiben.

Die Einbettzimmer Zusatzversicherung der R+V leistet in jedem Fall 90% bis zu einer Erstattung von 6000 Euro pro Krankenhausaufenthalt. Diese Regelung ist damit im Prinzip deutlich besser als bei vielen anderen Anbietern.

Bei der Allianz ist es ähnlich wie bei der R+V, auch hier wird prozentual von der gesamten Rechnung geleistet, nach folgendem Schema: Der Tarif leistet auch in Krankenhäusern welche nicht nach KHEntgG oder BPflV abrechnen, ohne Vorleistung der Krankenkasse werden bei Behandlung im Mehrbettzimmer = 100%, im 1-Bettzimmer bei Vorleistung der GKV60% ohne 40% und bei 2-Bettzimmer bei GKV-Vorleistung 100%, ohne Vorleistung 60% der Rechnung erstattet.

Die Barmenia Top S Krankenhauszusatzversicherung leistet grundsätzlich auch in Privatkliniken, aber eben nicht für den möglichweise wegfallenden gesetzlichen Anteil.

Auch der Janitos Tarif leistet auch in Krankenhäusern, die nicht nach KHEntgG oder BPFlV abrechnen, also in Privatkliniken. Aber auch hier nicht für die Kosten, die sonst unter Umständen die Krankenkasse getragen hätte, sollte diese hier nicht vorleisten.

Auch die CSS Zusatzversicherung leistet ohne Vorleistung in stationären Einrichtungen. Im Ausland beispielsweise zu 90%, allerdings maximal bis zu der Höhe, die in Deutschland anfallen würde. Das gleiche wird auch für eine Privatklinik gelten. Bedeutet also, der Tarif würde etwas erstatten, aber nicht wesentlich mehr, als in einem anderen Krankenhaus für diese Behandlung angefallen wäre.

Hinweise zu Privatkliniken

Die oben genannten Tarife und auch noch einige mehr aus unserem Vergleichsrechner leistet zwar in Privatkliniken, das heisst jedoch nicht, dass 100% der Behandlungskosten übernommen werden. Wenn eine Privatklinik für eine Behandlung den 3-5 fachen Satz gemäß der KHEntgG oder Bundespflegeverordnung abrechnet, wird sicherlich nicht dieser 3-5 fache Satz übernommen. Im Zweifel spielt die medizinische Notwendigkeit, also auch der medizinische Mehrwert dieser Privatklinik gegenüber anderen eine Rolle, denn diese medizinische Notwendigkeit muss begründbar sein.
Am sichersten fährt man mit den Tarifen der Allianz oder der R+V, bei diesen Tarifen wird in den Versicherungsbedingungen genau der prozentuale Erstattungssatz genannt, der anfällt, wenn die gesetzliche Krankenkasse nicht vorleisten sollte.

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