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Bei Antragsablehnung Heilpraktikerversicherung

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Was bei einer Antragsablehnung zu tun ist

Versicherbarkeit vorher prüfen lassen

Um eine Ablehnung eines Antrags aufgrund vorhandener Vorerkrankungen zu vermeiden, ist es ratsam die Versicherbarkeit vorab von einem Versicherungsmakler, beispielsweise uns, kostenlos prüfen zu lassen.
Da wir die Annahmerichtlinien der einzelnen Gesellschaften sehr genau kennen, können wir Ihnen bereits im Vorweg sehr oft sagen, ob eine Absicherung überhaupt möglich ist oder welche Einschränkungen es geben könnte.
Viele Heilpraktikerversicherungen fragen im Antrag nach bereits abgelehnten oder vom Versicherer gekündigten Anträgen. Wer diese Frage mit “ja” beantworten muss, hat sofort schlechte Karten und wird grundsätzlich sofort abgelehnt.
Daher ist die Lösung, vorab die Versicherbarkeit auf Grundlage des vorliegenden Gesundheitszustandes prüfen zu lassen, ohne einen Antrag zu stellen. Ein Anruf bei uns genügt dazu meist schon.

Wenn ein Antrag bereits abgelehnt wurde

Sofern ein Antrag bei einer Heilpraktikerversicherung bereits abgelehnt wurde, kommen nur noch sehr wenige Tarife in Frage, bei denen eine Antragstellung überhaupt lohnt, da diese nicht nach bereits abgelehnten Anträgen fragen.

In Frage kommt z.B. Signal Iduna Ambulant Plus, welcher nur eine Gesundheitsfrage nach schweren Erkrankungen innerhalb der letzten 5 Jahre fragt.
Ebenso Münchener Verein Naturmedizin , hier wird sogar nur 3 Jahre bezüglich bestimmter chronischer Erkrankungen zurückgefragt.
Beide Tarife fragen im Antrag übrigens auch nicht danach, ob Sie bereits einmal irgendwo anders abgelehnt wurden.

Das gleiche gilt übrigens für Interessenten einer Zusatzversicherung, die bei einem anderen Versicherer aufgrund einer vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung gekündigt wurden. Auch hier bleibt als Alternative nur eine der eben genannten Zusatzversicherungen.

Allerdings gibt es keine Möglichkeit, wenn Sie beispielsweise in einer laufenden psychotherapeutischen Behandlung sind, hier lehnen alle Versicherer ab. Sofern die Behandlung nicht wegen Depressionen war, wäre der Signal Iduna Tarif Ambulant Plus abschließbar.
Wenn in den letzten 2 Jahren keine Heilpraktikerbehandlung stattgefunden hat und die psychischer Erkrankung mindestens 2 Jahre ausgeheilt ist, würde unter Umständen auch die DKV KNHB abschließbar sein.

Besser rechtzeitig abschließen

Besser ist es in jedem Fall die Zusatzversicherung solange abzuschließen, wie Sie noch gesund sind. In jedem Fall aber vor dem Aufsuchen eines Heilpraktikers, da natürlich für angeratene Behandlungen niemals bezahlt wird.
Sofern “das Kind in den Brunnen gefallen ist”, wäre es erst wieder nach ca. 3 Jahren möglich eine geeignete Heilpraktikerversicherung abzuschließen, sofern die Erkrankung ausgeheilt ist.
Hierbei wird auf den Tag genau 3 Jahre geprüft, also nicht das Kalenderjahr.

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