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Wechsel Private Krankenversicherung

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Wechsel Private Krankenversicherung – lohnt sich das?

Die Beiträge in der Privaten Krankenvollversicherung steigen aufgrund sich ständig ändernder Rahmenbedingungen wie beispielsweise steigender Lebenserwartung oder medizinischem Fortschritt.
Ebenso kann der Beitrag einer Privaten Krankenversicherung dann steigen, wenn dieser bei Markteinführung des Tarifs einfach viel zu niedrig kalkuliert war, beispielsweise, weil man als Versicherer von höheren Kapitalzinsen ausging, die aber aufgrund sich veränderter Marktsituationen geändert haben.

Die Beitragssteigerung einer Krankenversicherung ist dabei zunächst einmal gar nicht als negativ anzusehen, da es sich hierbei um einen völlig logischen Umstand handelt. Die Einnahmesituation wird an die möglichwerweise veränderte Ausgabensituation, die den Versicherten direkt zufließt, angepasst.

In Einzelfällen kann es jedoch vorkommen, dass negative Spiraleffekte zu einem ständigen jährlichem massiven Beitragsanstieg führen, da z.B. gesunde Versicherte auf die letzte Beitragsanpassung reagieren und zu einem anderen Versicherer wechseln. Die Folgen könnten sein, dass die eher kränkeren Risiken im Tarif verbleiben und somit die Kopfschäden steigen, was zu einer erneuten Anpassung führen könnte.

Es muss hierbei individuell erwägt werden, ob sich ein *Wechsel der Privaten Krankenversicherung für einen selbst lohnt. Denn auch heutzutage können nich alle bereits gebildeten Alterungsrückstellungen zum neuen Versicherer bei einem Wechsel mitgenommen werden.

Natürlich überlegt ein Versicherter, der gerade eine Mitteilung über eine Beitragsanpassung in Höhe von 50 Euro oder mehr pro Monat erhalten hat, über den Wechsel der Privaten Krankenversicherung nach. Doch auch wenn sich bei einem Private Krankenversicherung Wechsel sicherlich in vielen Fällen sofort eine Ersparnis ergäbe, kann es sich hierbei auch um einen sehr kurzfristigen Umstand handeln.
Selbst bei gleichen Leistungen kann es sein, dass die neue Private Krankenversicherung “am Sparen spart” uns sich die temporäre Beitragsersparnis nur daraus herleiten lässt, Anpassungen in späteren Jahren aber die Folge sein könnten.
Ohne einen geeigneten Test sollte in keinem Fall eine Wechselenzscheidung getroffen werden.

Wann kann der Private Krankenversicherung Wechsel sich lohnen?

Zum einen kann der Wechsel der Privaten Krankenversicherung sich beispielsweise dann lohnen, wenn der ursprüngliche Tarif den heutigen Bedarf des Versicherten nicht entspricht und die Vorversicherung erst für kurze Zeit bestand, so dass die Höhe eventuell gebildeter Deckungsrückstellungen eher gering sind.
Zudem sollte man beim Wechsel der Privaten Krankenversicherung bedenken, dass eine erneute Gesundheitsprüfung notwendig wird, was natürlich zu Risikozuschlägen oder gar einer Ablehnung beim neuen Versicherer führen kann.
Ebenfalls kann sich ein Private Krankenversicherung Wechsel für Frauen lohnen, da ab 2013 Uni-Sextarife eingeführt werden, so dass die heute deutlich höheren Frauenbeiträge in der Privaten Krankenversicherung später deutlich niedriger ausfallen könnten.

Männer hingegen sollten den vorhandenen Versicherungsschutz unbedingt schon heute überprüfen, ob dieser dem tatsächlichen Bedarf entspricht. Da die neuen Uni-Sextarife für Männer deutlich teurer werden, sollte man schon frühstmöglich den passenden PKV-Tarif gefunden haben, um noch von den geringeren Beiträgen profitieren zu können.

Wechsel Private Krankenversicherung – wie geht man vor?

Zunächst einmal sollte man sich einen kompetenten unabhängigen Versicherungsmakler suchen, der über geeignete Vergleichssoftware und Know-How in der Privaten Krankenversicherung verfügt.
Dieser Versicherungsmakler erstellt nach einer eingehenden Bedarfsanalyse entsprechende Vergleiche bzw. überprüft ob ein Private Krankenversicherung Wechsel im jeweiligen Fall überhaupt empfehlenswert ist bzw. lohnt.
Da der Beitrag im Laufe der Zeit eine sehr flexible Variable ist, sollte für den möglichen Wechsel der Privaten Krankenversicherung auf keinen Fall nur die offensichtliche Leistung oder ein niedriger Beitrag zur Analyse herangezogen werden. Auch das jeweilige Versicherungsunternehmen, welches hinter dem PKV-Tarif steht ist mindestens ein genauso wichtiges Indiz für die Nachhaltigkeit der gewählten Privaten Krankenversicherung.
Es handelt sich hierbei um eines der kompliziertesten Bereiche im deutschen Versicherungsmarkt, eine eigene Analyse ohne entsprechendes Hintergrundwissen sollte in keinem Fall erwogen werden.

Wechsel in die Gesetzliche Krankenversicherung

Bei Aufnahme einer Arbeitnehmertätigkeit und einem Einkommen unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze wird in vielen Fällen der Wechsel zurück in die Gesetzliche Krankenkasse nötig. Hier kann bei den meisten privaten Vollversicherungen eine Umstellung der Tarife in eine Zusatzkrankenversicherung erfolgen. Die erworbenen Alterungsrückstellungen können dabei durchaus als Beitragsrabatt bei diesem Wechsel in die GKV mit Zusatzkrankenversicherung übertragen werden.
Wer seinen Privatpatientenstatus behalten möchte, der kann in eine ambulante Zusatzversicherung wechseln und bleibt in Verbindung mit dem Kostenerstattungsverfahren der gesetzlichen Krankenkasse weiterhin Privatpatient.
In diesem Zusammenhang macht es Sinn sich bei einem Wechsel in die PKV bereits im Vorfeld ein Unternehmen aussuchen, welche sehr gute Krankenzusatzversicherungen anbietet. Denn falls man später wieder in die gesetzliche Krankenkasse zurückwechselt hat man die besten Optionen, seine erworbenen Ansprüche auf die bei diesem Versicherer angebotenen Zusatztarife zu übertragen. Empfehlenswert sind daher Anbieter wie ARAG, Hallesche, Württembergische. Diese Versicherer bieten sowohl recht gute Krankenvollversicherungen, aber eben auch sehr gute Zusatzversicherungen an.

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