Kostenlos beraten lassen!
040 - 21 10 76 60 Montag - Freitag: 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Implantologie und Zahnzusatzversicherung

Was ist Implantologie?

Implantologie ist ein Teilbereich der Zahnheilkunde, deren Aufgabe und Thematik das Einsetzen von Zahnimplantaten ist. Wichtig zu wissen in diesem Zusammenhang ist, dass die Berufsbezeichnung “Implantologe” kein geschützter Begriff ist, da jeder Zahnarzt mit der Approbation die Zahnheilkunde uneingeschränkt ausüben darf. Insofern darf jeder Zahnarzt grundsätzlich auch Implantate einsetzen.
Die Frage, ob es sinnvoll ist, sich ein Implantat von einem Zahnarzt einsetzen zu lassen, der eine solche Behandling nicht all zu oft durchführt, ist eine andere. In Deutschland implantieren ca. 5000-7000 Ärzte regelmäßig, was eine Quote von 8-12% aller deutschen Zahnärzte ausmacht.

Was ist ein Zahnimplantat

Ein Zahnimplantat ist ein in den Kieferknochen gesetzter Fremdkörper. Die Form dieser meist aus Titan bestehenden Konstruktion kann, je nach Kieferzustand des Patienten, unterschiedliche Formen annehmen. Eine häufige Form ist die des Schraubenimplantats. Nach der Verankerung im Kieferknochen wird eine Zahnkrone auf das Implantat geschraubt. Die Gesamtkonstruktion ist von aussen nur als ganzer Zahn erkennbar und der nicht eingeweihte Betrachter wird bei ordnungsgemäßer Arbeit kaum erkennen können, dass es sich hierbei nicht um einen echten Zahn handelt.

Wie lang ist die Haltbarkeitsdauer eine Implantats?

Die Verweildauer der Implantate im Kiefer ist abhängig vom Zustand des Kieferknochens. Die Verbindung zwischen Knochen und Implantatkonstruktion ist nahezu nur durch bakterielle Einflüsse zerstörbar. Implantate können nicht von Karies befallen werden, wohl kann aber eine fehlende oder ungenügende Mundhygiene zu einem Gewebeschwund des Knochens führen, was letztendlich zum Ausfall des Zahnimplantats führen kann.

Welche Vorteile hat ein Zahnimplantat gegenüber herkömmlichen Zahnersatz?

Die Vorteile eines Zahnersatzes durch ein Implantat sind wie folgt aufzählbar:

  • verbesserte Kaukraft
  • verbessertes Sprechen möglich
  • hochwertigere Ästhetik (kaum vom echten Zahn unterscheidbar)
  • verringerter oder gestoppter Abbau des Knochens (Gewebeschwund)
  • verlängerte Verweildauer von Zahnersatz
  • weniger Druck auf die Schleimhaut bei Teilprothesen
  • die Nachbarzähne müssen im Gegensatz zu einer Brücke nicht beschliffen werden
  • besserer Halt

Wichtige Nebenleistung – Knochenaufbau

Damit ein Implantat überhaupt eingesetzt werden kann, muss der Kieferknochen über genügend Knochensubstanz verfügen. Dies wird durch Knochenaufbaumaßnahmen mit künstlichem oder natürlichem Knochenmaterial erreicht.

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse für Implantate?

Zu sagen, dass die GKV nicht für eine Zahnersatzmaßnahme durch Implantate aufkommt, wäre falsch. Jedoch erhöht sich der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenkasse nicht. Das bedeutet, dass angesichts der durchschnittlichen Kosten für ein Implantat von über 2000 Euro und einem Festzuschuss von ca. 130 Euro der GKV ein sehr großer Eigenanteil für den Patienten bleibt.
Eine gute Zahnzusatzversicherung erstattet aber einen Großteil der Kosten für ein Implantat, so dass sich ein Patient nicht auf qualitativ schlechtere Zahnersatzmaßnahmen beschränken muss. Eine Erstattung von bis zu 90% des Rechnungsbetrages ist hierbei möglich, beispielsweise durch die CSS Zahnzusatzversicherung.

Hier erhalten Sie einen Überblick zum Thema Erstattung Zahnzusatzversicherung für Implantate. Empfehlenswert sind nur Tarife, die keine generellen Begrenzungen auf Anzahl an Implantaten je Kiefer oder bezüglich des Materials vorsehen.
Die Absicherung augmentativer Maßnahmen ist ebenso wichtig, den bereits wenige Wochen, nachdem ein Zahn gezogen wurde, bildet sich das umliegende Knochengewebe stark zurück. Damit eine Implantatschraube halt im Kieferknochen findet, muss dieser über genügend Substanz verfügen. Dies wird durch eine Augmentation erreicht, deren Kosten jedoch von der gesetzlichen Krankenkasse nicht abgesichert sind.

Ausgezeichnet.org