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Die Trauerfeier

Welche Bedeutung die Trauerfeier hat

Die wichtigsten Stationen im Lebenslauf und wesentlichen Charaktereigenschaften sollten auf jeden Fall dem Trauerredner mitgeteilt werden.

Wichtig ist allerdings auch auf die religiöse Konfession des Verstorbenen Rücksicht zu nehmen. So kann bei den Katholiken der Gottesdienst zur Würdigung des Toten auch an einem anderen Tag als dem des Begräbnisses stattfinden. In protestantischen Beerdigungen ist es dagegen üblich, eine Predigt zu halten, die gewöhnlich an biblische Verse anknüpft, die im Leben des Verstorbenen eine besondere Rolle gespielt haben.

Dies kann z. B. der Konfirmationsspruch sein, muss es aber nicht. Ähnlich sieht es allerdings bei konfessionslosen Verstorbenen aus, nur dass hier anstelle des Pastors entweder ein guter Freund oder Verwandter die Trauerrede hält oder ein gewerblich tätiger Prediger engagiert wird. Ebenso wie bei der protestantischen Beisetzung können auch Wünsche der Familienangehörigen bzw. des Verstorbenen Berücksichtigung finden, indem z. B. eine bestimmte Musik gespielt wird. Ebenso erweist es sich auch als ehrerweisend für gemeinnützige Organisationen bzw. Zwecke zu spenden, für die der Verstorbenen Sympathie oder sogar Herzblut gezeigt hat, anstatt lediglich auf Blumenkränze zu setzen, die gewöhnlich an Gros vorhanden sind und deshalb oft auch leicht untergehen.

Wie die Trauerfeier aussehen könnte

Die an die Beerdigung anschließende Trauerfeier sollte schlicht und diskret, also in abgetrennten Räumen in einem Restaurant erfolgen. Als der Sache angemessen erwiesen haben sich Kaffee und Kuchen, um in vertrauten Kreise sich darüber auszutauschen, wann und welche Eigenschaften des Verstorbenen am meisten vermissen werden wird. Trotz allem eigenen Schmerz und Trauer über den erlittenen Verlust, sollte die betroffene Familie innerhalb von drei Wochen allen Menschen danken, die ihr Beileid ausgesprochen haben. Dies muss nicht unbedingt persönlich oder per Brief erfolgen, alternativ besteht auch die Möglichkeit per Zeitungsinserat für die Beileidsbekundungen zu danken. Es gilt jedoch hier genau abzuwägen! Bei Menschen, die man oder der Verstorbene etwas besser kannte als den eigenen Briefträger oder Zahnarzt, den man vielleicht nur vom Sehen her kennt, empfiehlt es sich in persönlicher Form auf diese Leute zuzugehen. Insbesondere dann, wenn die Hinterbliebenen Hilfestellung bei der Trauerbewältigung benötigen und wünschen. Verhalten sich dagegen die besonders von der Trauer betroffene Menschen eher diskret erweckt dies eher den Eindruck, man wolle allein mit den Verlust fertig werden oder könnte sein Leben gut einrichten auch ohne den verstorbenen Menschen.

Nach der Trauerfeier

Einige Tage nach der Danksagung für das ausgesprochene Beileid, müssen sich die Hinterbliebenen intensiver mit der Gestaltung und Organisation des Grabes auseinander setzen. Blumen und Kränze vom Tage der Beisetzung sind zu entfernen, um der langfristigen Grabgestaltung Platz zu machen, was aber nicht früher als vier Wochen nach der Beisetzung geschehen darf. Die Familie muss dies aber nicht selbst tun, da auch eine Aufhügelung vorgenommen werden muss, übernehmen diese Aufgaben die Friedhofsverwaltung, was jedoch zusätzlich in Rechnung gestellt wird. Für das Aufstellen von Grabsteinen müssen bestimmte Fristen (in der Regel neun Monate bei Erdbestattung) und Bestimmungen, die vom einzelnen Friedhof abhängen, beachtet werden.

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