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Die Privathaftpflicht – was kostet was, was senkt die Prämie?

Die private Haftpflichtversicherung leistet, wenn eine Person einer anderen Person oder deren Besitztum einen Schaden zufügt. Die Versicherungssumme gibt an, bis zu welcher Höhe der Versicherer diese Leistung erbringt. Allerdings sehen die Unternehmen hier keine pauschale Deckung vor, sondern differenzieren bei den Einschlüssen noch einmal.

So ist das Schlüsselrisiko bei fast allen Versicherern auf eine bestimmte Leistung maximiert. Gleiches gilt in einigen Fällen auch bei Schäden durch deliktunfähige Personen oder den Gebrauch einer Drohne. Die Versicherungsnehmer haben die Möglichkeit, einige Einschlüsse über die Basisleistung hinaus gegen einen Mehrbeitrag dazuzubuchen, andere Einschlüsse sind generell Vertragsbestandteil. Bei den gesondert wählbaren Bausteinen ist klar ersichtliche, wie viel der Mehrbeitrag ausmacht. Wie verteilen sich aber die Kosten innerhalb des Tarifs für die festen Bestandteile?

Der Durchschnittsbeitrag für einen 21jährigen Single mit Wohnsitz in Frankfurt, beschäftigt in der freien Wirtschaft, beläuft sich bei einer Deckungssumme von fünf Millionen Euro auf 53 Euro im Jahr. Berechnungsgrundlage ist der Beitrag der 30 günstigsten Haftpflichttarife des Vergleichsportals Check24 im Basistarif.
Erhöht der Versicherungsnehmer seine Deckungssumme auf 50 Millionen Euro, steigt der Beitrag jährlich um 31 Euro. Dehnt er die Vertragslaufzeit auf drei Jahre aus, spart ihm dies einen Euro im Jahr. Der Einschluss einer Selbstbeteiligung von 150 Euro je Schadensfall senkt die Prämie um sechs Euro jährlich.

Die auf den ersten Blick häufig beitragsfrei mitversicherte ehrenamtliche Tätigkeit kostet tatsächlich jedoch drei Euro. Auf den Schlüsselverlust entfallen sechs Euro. Der Schutz einer Forderungsausfalldeckung fällt mit vier Euro ein Drittel günstiger aus. Entscheidet sich der Versicherungsnehmer für eine vierteljährliche statt jährlicher Zahlungsweise, erhöht dies den Beitrag um einen Euro.

Der Einschluss einer Bestleistungsgarantie verteuert die Police um 24 Euro im Jahr. Die Bestleistungsgarantie stellt den Versicherungsschutz für Schäden sicher, auch wenn diese nicht nicht explizit in der Police genannt sind. Voraussetzung ist, dass ein anderer Versicherer in Deutschland für einen solchen Schaden eintritt. Familien mit Kindern müssen mit einem Mehrbeitrag von 31 Euro kalkulieren.

Während die Forderungsausfalldeckung durchaus empfehlenswert ist, auch wenn sie einen Beitragsaufschlag mit sich bringt, ist die Selbstbeteiligung nicht unbedingt empfehlenswert. Die Einsparung fällt zu gering aus.
Hobbysurfer werden, soll dieses Risiko Vertragsbestandteil sein, mit einem Plus von drei Euro belastet.
Wie sich Mehrbeiträge und Beitragsminderungen bei einer Familie mit Kindern auswirken, veranschaulicht diese Grafik:

 

Quelle: check24.de

Der Ausgangsbeitrag von 72 Euro bezieht sich, wie bei dem Beispiel für den Single, ebenfalls auf eine Versicherungssumme von fünf Millionen Euro bei einjähriger Vertragslaufzeit und jährlicher Zahlungsweise.

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