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Rolle des Bestattungsunternehmens

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Das Bestattungsunternehmen

Die Wahl des richtigen Bestattungsunternehmens

Das Bestattungsunternehmen ist in diesen schwierigen Tagen der wichtigste Partner und Helfer der Familienangehörigen. Um dieser anspruchsvollen Aufgaben des Bestatters auch in vollen Umfang gerecht werden zu können, sollten unbedingt verschiedene Bestatter sehr penibel mit einander verglichen werden. Unabhängig von der Frage, welche Aufgaben dem Bestattungsunternehmen übertragen werden, ist der Bestatter Vergleich sehr wichtig, da die Angebote sehr unterschiedlich aussehen können.

Auch die Preise der Bestatter sind sehr unterschiedlich, was sehr schnell nicht beachtet wird, weil beim Todesfall der erste Weg verständlicherweise direkt zum – nächsten -Bestattungsinstitut führt. Das war nicht immer so! Wie beim Eintritt eines Pflegefalles kümmerten sich früher vorwiegend Familienangehörige, Bekannte und Gewerblich tätige aus der Heimatgemeinde um die komplette Durchführung der Beisetzung (der Schreiner fertigte den Sarg an, die Gemeindeschwester richtete den Leichnam für die Beisetzung etc.). Heute hilft dagegen vorwiegend der Bestatter bei den trauernden Angehörigen. Die Aufgaben, die der Bestatter für die Familie übernehmen kann, beginnen beim ersten unverbindlichen Beratungsgespräch und enden bei der langfristigen Begleitung der aktiven Trauerbewältigung, sofern der Geldbeutel der Familie dies hergeben sollte.

Wie man das geeignete Bestattungsunternehmen findet

Die Verbraucherschutzorganisation „Bundesverband Deutscher Bestatter“ hat einen Leistungskatalog heraus gebracht, der zur Beurteilung guter Bestattungsinstitute heran gezogen werden kann. Neben der Planung und Abwicklung von Beerdigung, Trauerfeier und aller damit in Zusammenhang stehenden Alternativen wickeln gute Bestatter auch alle Angelegenheiten ab, die der Tod des Verstorbenen ausgelöst hat und berät Familienangehörige umfassend zu allen Fragen nicht nur der Gestaltung von Beisetzung (z. B. Auswahl einer angemessenen Trauermusik, eines guten Trauerredners und eines passenden Grabsteines), sondern bietet auch eine gute Nachbetreuung für die Zeit nach der Beerdigung an.

Die „Zeit danach“ darf nicht unterschätzt werden, da die Auswahl des Grabsteines, die Frage der Grabmahlpflege und nicht zuletzt auch Hilfestellung bei der Trauerbewältigung erforderlich ist. Zur Verarbeitung des Verlustes und Überwindung des Schmerzes sind zwar vorwiegend Freunde und Verwandte gefordert, die Erfahrungen eines Bestatters, der täglich mit dem Tod zu tun hat, können jedoch im Bedarfsfall ergänzend heran gezogen werden.

Die wichtigste Aufgabe von Bestattern besteht natürlich in der Organisation von Beerdigung und auch Trauerfeier. Dazu gehört das Abstimmen eines Termins für die Beerdigung mit Friedhofsverwaltung und Pastorat bzw. der Organisation eines freien Redners, falls der Verstorbene nicht in der Kirche gewesen ist. Gehörte der Tote der evangelischen Kirche an, ist der Bestattungsgottesdienst und alle Leistungen des Pfarrers, u. a. die Seelfürsorge für die Trauernden und über die Trauerrede, mit der Kirchensteuer abgedeckt. Es gehört sich aber nach dem Bestattungsgottesdienst eine Spende für die Kirche zu geben. In der katholischen Kirche wird für den Pfarrer, der die Trauerrede hält, eine zusätzliche Gebühr berechnet.

Selbst, wenn der Verstorbene nicht einer Kirche angehört hat bzw. aus dieser ausgetreten ist, kann u. U. eine kirchliche Trauerfeier ausgerichtet werden, wenn die Familienangehörigen der Kirche angehören, was aber eher die Ausnahme als die Regel ist.

Doch auch wenn sich die Hinterbliebenen nicht ausführlich über die verschiedenen Bestattungsunternehmen informieren konnten, hat die EU mit der Norm DIN EN 15017 einen gewissen Standard und Transparenz gesetzt, indem europäische Bestatter verspflichtet sind, ihre Dienstleistung und die Preise transparent zu gestalten.
Eine weitere wichtige Qualitätsnorm für ein Bestattungsunternehmen ist DIN EN ISO 9001, womit das Management des Bestatters besonders hervor gehoben wird. Kennzeichen guter Bestatter ist es, dass diese wie bereits erwähnt einen schriftlichen Kostenvoranschlag für den Kunden heraus geben, bevor dieser seine Entscheidung fällt (was im Handwerk für Auftraggeber unverzichtbar ist, darf auch im traurigen Ernstfall nicht vergessen werden). Zeichnet sich das Bestattungsunternehmen auch noch durch ausgebildete Fachkräfte aus, gehören diese meisten schon zu den sog. „qualifizierten Bestattern“ (nachzulesen u. a. unter www. gute-bestatter.de). Darüber hinaus gibt es aber noch weitere Verbraucherschutzzertifikate. So gibt u. a. das Deutsche Institut für Bestattungskultur das Zertifikat „Qualifizierter Fachbetrieb im Bestattungsgewerbe“ heraus und der Bundesverband Deutscher Bestatter zeichnet gute Bestatter mit dem Qualitätssiegel „Bestatter vom Handwerk geprüft“ aus. Außerdem gibt es auch noch sog. Unabhängige Bestatter, die vom Verband unabhängiger Bestatter e. V. mit dem Zertifikat „Verbandsgeprüfter Bestatter“ ausgezeichnet werden.

Allerdings darf auch das Fehlen eines Qualitätssiegels auch nicht überbewertet werden, da diese nur bedeuten, dass der Bestatter sich nach außen hin eine gute Reputation verschaffen möchte, nicht jedoch, dass er zwangsläufig auch schlechtere Leistungen als die Konkurrenz erbringt. Ein schlechtes Bestattungsunternehmen erkennt man gewöhnlich dann, wenn sich dieses weigern sollte vorab einen detaillierten, unverbindlichen Kostenvoranschlag vorzulegen.

Zertifikat des Bestattungsunternehmens wichtig oder unwichtig?

Es mag zwar hilfreich für die Entscheidungsfindung erscheinen, wenn der beauftragte Bestatter ein Zertifikat für eine der genannten Qualitätsnormen aufweisen kann. In den allermeisten Todesfällen mag die Zeit zwar drängen(so dass nicht immer die Zeit zu bleiben scheint, mehrere Bestatter miteinander zu vergleichen). In Wirklichkeit muss jedoch nicht prompt nach dem Tode eine Entscheidung aus heiterem Himmel getroffen werden.
Eine gute Sterbegeldversicherung übernimmt neben der versicherten Todesfallleistung des Weiteren sehr oft weitere Assistenzdienstleistungen, wozu auch die Organisation der Beerdigung bzw. die Suche nach einem guten Bestattungsunternehmen gehört.

Zwar machen Bestatter z. B. gerne Glauben, dass sie für die Überführung in eine Leichenhalle zuständig sind, um sich auf diesem Wege auch den Auftrag für die ganze Bestattung zu sichern. Doch das stimmt so nicht! Für die Überführung in eine öffentliche Leichenhalle bedarf es nur eines speziell für diesen Zweck ausgestatteten Fahrzeug und natürlich der Mitführung des Totenscheines.

Es ist auch nicht vorgeschrieben, dass die Überführung in einem Sarg zu erfolgen hat. In den meisten Fällen genügt die Überführung auf einer Bahre, so dass sich die Hinterbliebenen mit der Auswahl des Sarges einige Tage Zeit lassen können (es sei denn der Tod trat auf Grund einer ansteckenden Krankheit ein, doch in diesem Fall ist der Verstorbene gewöhnlich in einem Krankenhaus verstorben, so dass die Überführung nicht unbedingt unmittelbar zu erfolgen hat).

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