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Grundlagen

Berufsunfähigkeitsversicherung im Vergleich

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Berufsunfähigkeit – Die große unbekannte Gefahr

Viele Menschen schützen ihr Hab und Gutes und alles, was ihnen lieb und teuer ist, durch den Abschluss von Versicherungen. Bestes Beispiel hierfür ist eine Hausrat- oder eine Kaskoversicherung. Die eigene Arbeitskraft behandelt die Mehrheit der Deutschen aus versicherungstechnischer Sicht jedoch eher stiefmütterlich. Dabei stellt der Verlust der Arbeitskraft und damit eine Berufsunfähigkeit ein existenzielles Risiko dar. Auf den Staat sollte sich der Einzelne im Falle von Berufsunfähigkeit nicht verlassen, denn dieser bietet im Rahmen der vollen gesetzlichen Erwerbsminderungsrente nur etwa 30 Prozent des letzten Bruttogehaltes und dies nur, wenn der Betroffene mindestens seit fünf Jahren sozialversichert ist, bzw. in den letzten 5 Jahren mindestens 36 sozialversicherungspflichtig berufstätig war. Selbst in diesem Fall leistet die Gesetzliche Rentenversicherung nicht bei Berufsunfähigkeit, sondern nur bei Erwerbsunfähigkeit. Das bedeutet, dass der Betroffene in keiner theoretisch verfügbaren Arbeit mehr als 6 Stunden tätig sein kann. Den gesetzlichen Schutz der Berufsunfähigkeit erhalten nur Personen, die vor 1961 geboren sind, der Großteil der heute Berufstätigen ist also nur dürftig gegen Erwerbsunfähigkeit gesetzlich abgesichert. Hausfrauen, Studenten und insbesondere Auszubildende sind diesbezüglich in der Regel gar nicht gesetzlich versichert, da sie die Mindestversicherungszeiten noch nicht erfüllt haben.

BU-Versicherung – Finanzieller Schutz vor Berufsunfähigkeit

Durch den Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung) kann sich jeder Arbeitnehmer, Freiberufler oder Selbständige gegen die Folgen von Berufsunfähigkeit finanziell absichern. Im Leistungsfall zahlt die BU-Versicherung dem Versicherten eine lebenslange BU-Rente, deren Höhe sich an den geleisteten Beiträgen des Versicherten orientiert.

Was ist der Unterschied zwischen der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente und der BU-Versicherung?

Eine BU-Versicherung tritt immer dann in Leistung, wenn der Versicherte dem zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr dauerhaft zu mindetsens 50% nachgehen kann. Eine Berufsunfähigkeit ist daher von einer Erwerbsunfähigkeit abzugrenzen. Vater Staat beispielsweise stimmt der Zahlung einer Erwerbsminderungsrente nur dann zu, wenn der Einzelne nicht mehr in der Lage ist, irgendeiner beruflichen Tätigkeit nachzugehen.Die halbe Erwerbsminderungsrente entspricht in etwa 19% des letzten Bruttoeinkommens und wird dann gezahlt, wenn nicht mehr mindestens 6 Stunden am Tag die Ausübung irgendeiner Tätigkeit möglich ist. Die volle Erwerbsminderungsrente entspricht in etwa 38% des letzten Bruttoeinkommens und wird in nur sehr seltenen Fällen überhaupt gezahlt, da keine Tätigkeit mehr als 3 Stunden am Tag dauerhaft ausgeübt werden darf. Eine BU-Versicherung hingegen leistet bereits dann, wenn der Versicherte dem ursprünglich ausgeübten Beruf nicht mehr in vollem Umfang (in der Regel zu 50%) nachkommen kann. Im Rahmen einer BU-Versicherung wird vom Versicherten somit nicht verlangt, den Lebensunterhalt durch die Ausübung eines anderen Berufs zu gewährleisten. Dies ist der große Vorteil einer BU-Versicherung im Vergleich zur gesetzlichen Erwerbsminderungsrente. Eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung verweist auch nicht auf einen anderen ähnlichen Beruf, der theoretisch mit dem vorhandenen Kenntnis- und Wissensstand des Versicherten ausgeübt werden könnte.

Wovon hängen die Beiträge im Rahmen einer BU-Versicherung ab?

Generell bemessen sich die Kosten einer BU-Versicherung anhand verschiedener Faktoren. Der Leistungsumfang der jeweiligen BU-Versicherung spielt hierbei ebenso eine Rolle wie die Wahrscheinlichkeit, dass der Fall der Berufsunfähigkeit tatsächlich eintreten wird. Zu diesem Zweck werden die einzelnen Berufe in verschiedene Risikoklassen unterteilt. Eine Person, die ihre Arbeit überwiegend sitzend ausüben kann, wird somit geringere Beiträge zur BU-Versicherung entrichten müssen, als beispielsweise ein Industriekletterer.
Natürlich hat auch die Höhe der versicherten BU-Rente und die Laufzeit des Vertrages einen Einfluss auf den Beitrag. Je jünger der Versicherte mit der BU-Versicherung startet, desto niedriger ist der Beitrag. Da das Risiko berufsunfähig zu werden im fortgeschrittenen Arbeitsalter höher ist, liegt der Beitrag einer BU-Versicherung, die bis zum 67. Lebensjahr absichert natürlich auch höher als ein Vertrag, der max. bis zum 60. Lebensjahr leistet.

Warum einen Vergleich im Bereich der BU-Versicherungen durchführen lassen?

Da sich die einzelnen Versicherungsträger im Bereich der Berufsunfähigkeit mitunter deutlich hinsichtlich Kosten und Konditionen voneinander unterscheiden können, ist ein Versicherungsvergleich vor Vertragsabschluss mit einem bestimmten Anbieter als sehr sinnvoll zu bezeichnen. Durch einen Versicherungsvergleich Berufsunfähigkeit erhält der Einzelne eine Übersicht über die aktuellen Bedingungen und Preise der verschiedenen Anbieter und kann sich auf dieser Grundlage bewusst für ein Angebot entscheiden, das am besten auf die eigenen individuellen Vorstellungen zugeschnitten ist.
Letztlich kann der Verbraucher viel Geld einsparen, wenn er einen Versicherungsvergleich Berufsunfähigkeit durchführen lässt. Für einen solchen Vergleich fallen für den Einzelnen keinerlei Kosten an. Zudem ist der Zeitaufwand für einen Vergleich als sehr gering zu bezeichnen. Der Verbraucher erweist sich daher in jedem Gefallen einen Gefallen, wenn er einen Versicherungsvergleich als Hilfsmittel bei der Suche nach einem besonders attraktiven Angebot einer Berufsunfähigkeitsversicherung betrachtet.

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