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Zahnersatz – auch eine Form von Kapitalanlage

Während die privaten Krankenversicherer bei den Vollversicherungen gerade keine rosigen Zeiten erleben, blüht eine andere Sparte im Angebotsportfolio um so mehr auf. Zahnzusatzversicherungen laufen wie „geschnitten“ Brot. Alleine im Jahr 2016 entschieden sich 400.000 gesetzlich Versicherte für diese Zusatzpolice. Gab es im Jahr 2005 nur 7,79 Millionen Verträge, hat sich diese Zahl bis 2015 mit einem Zuwachs von 6,26 Millionen Verträgen fast verdoppelt. Ende Oktober 2016 verzeichnete der Verband der Privaten Krankenversicherer ein Gesamtbestand von 15,2 Millionen Zahnpolicen.

49% der GKV-Versicherten können sich teuren Zahnersatz nicht leisten.

49% der GKV-Versicherten können sich teuren Zahnersatz nicht leisten.

Zahnzusatzversicherung wird wichtigste Ergänzungsversicherung

Die Zahnzusatzversicherung hat sich inzwischen zu einer wichtigen Säule in der medizinischen Versorgung entwickelt. Die Praxis des Festkostenzuschusses der Ersatzkassen reißt auch bei Regelleistungen ein Loch in manche Haushaltskasse. Auch ein lückenlos geführtes Bonusheft entbindet die Ersatzkassenmitglieder nicht von ihrem Zuzahlungsanteil. Neben der Zuzahlung stellt sich vielen Patienten aber noch eine andere Frage: Wollen sie wirklich nur die medizinisch notwendige Leistung in Anspruch nehmen, oder tragen sie lieber hochwertigen Zahnersatz, möglicherweise für Jahrzehnte, im Mund.

Die Ausgaben der Patienten für Zahnersatz stiegen in der Zeit von 2005 bis 2014 von 2,62 Milliarden Euro auf 3,14 Milliarden Euro. Einer der Gründe ist definitiv die Entscheidung hin zu hochwertigen Leistungen. Auch wenn die Ersatzkassen immer wieder betonen, Amalgam sei unbedenklich, entscheidet sich, wer kann, für Gold oder Keramik als Füllstoff.

Erschreckende Zahlen zur Zahnversorgung

Das Statistische Bundesamt veröffentlichte in seinem Bericht „Leben in Europa 2014“ eine erschreckende Zahl: Von den befragten Personen, die eine zahnärztliche Untersuchung benötigen, verzichteten 48,3 Prozent darauf, weil sie sich die Behandlung schlicht nicht leisten können.
Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung veröffentlichte Zahlen des PKV-Verbandes hinsichtlich der Zuzahlungshöhe. Im Jahr 2014 belief sich die durchschnittliche Zuzahlung je Behandlung auf 850 Euro, 200 Euro mehr als noch im Jahr 2012. Grundlage für die Erhebung war die Auswertung von Heil- und Kostenplänen der Mediziner.

Zahnzusatzversicherungen als alleinige Lösung

Für Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen stellt eine Zahnzusatzversicherung die einzige sinnvolle Lösung dar, um die massiven Kosten beim Zahnarzt zu kompensieren. Die Idee, sich für diesen Fall ein finanzielles Polster anzusparen, mag zwar einleuchten. Notwendige Behandlungen warten aber nicht, bis dieses Polster vorhanden ist. Und gerade teure Zahnbehandlungen wie Wurzel- oder Parodontosebehandlungen kommen oft unverhofft. Diese haben nicht selten dann auch teuren Zahnersatz zur direkten Folge.

Der Beitrag für eine Zahnzusatzversicherung ergibt sich aus zwei Faktoren. Zum einen beeinflussen natürlich die vereinbarten Leistungen den Preis, zum anderen das Eintrittsalter. Je früher sich ein Ersatzkassenmitglied für eine Zahnpolice entscheidet, um so weniger Beitrag zahlt er über die Jahre hinweg.
Dies trifft allerdings nicht bei Tarifen zu, die ohne Alterungsrückstellungen kalkuliert wurden zu. Hier lohnt ein frühzeitiger Abschluss jedoch wegen der vorhandenen Summenbegrenzungen in den ersten 4-5 Jahren.
Bei den Leistungen bestehen unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten. Zum einen hat der Versicherungsnehmer die Auswahl, bis zu welcher Höhe der private Anbieter sich an den Restkosten beteiligt. Diese betragen bei privatärztlichen Leistungen, als beispielsweise Goldinlays, zwischen 60 und 90 Prozent des verbliebenen Restbetrages nach Vorleistung der Ersatzkassen. Zum anderen gibt die sogenannte Zahnstaffel einen Ausschlag. Diese regelt, bis zu welcher Höhe die Gesellschaft in den ersten Versicherungsjahren Leistungen für Zahnersatz erbringt. Sowohl in der Höhe der Staffel als auch in der Anzahl der Jahre unterscheiden sich die Versicherer untereinander.
Mit einer privaten Zahnzusatzversicherung entfällt bei der Entscheidung zugunsten Regelleistungen die Selbstbeteiligung komplett. Verzichtet der Patient auf privatärztliche Leistungen, übernehmen die privaten Versicherer den gesamten Restbetrag nach Vorleistung der Ersatzkasse.

Empfehlenswerte Zahnzusatzversicherungen die 90-100% der Kosten für hochwertigen Zahnersatz absichern sind z.B.:

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