Kostenlos beraten lassen!
04021107660 Montag - Freitag: 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Klimaneutral

Pflegezusatzversicherung – fünf Gründe für einen Abschluss im Jahr 2016

Die Pflegeversicherung steht einmal mehr vor einer Reform. Ab dem Jahr 2017 gilt das Pflegestärkungsgesetz II. Dieses sieht dann nicht mehr, wie bisher, drei, sondern fünf Pflegestufen vor. Eine der wesentlichsten Neuerungen wird die Differenzierung zwischen Pflegestufe und Pflegegrad sein. Auch wenn sich die Medien normalerweise auf solche Gesetzesänderungen stürzen und je nach Couleur die Änderungen hochjubeln oder verreißen, herrscht bei diesem Thema aktuell noch Ruhe im „Blätterwald“.

Warum Verbraucher noch 2016 handeln sollten

  • 1.) Die Pflegepflichtversicherung stellt nach wie vor nur eine Art Teilkaskoversicherung für den Ernstfall der Pflege dar. Eine private Pflegetagegeldversicherung ist der einzige Weg, der enormen finanziellen Belastung zu entgehen, die eine notwendige stationäre Unterbringung bei Pflegestufe III mit sich bringt.
  • 2.) Nach mehr als 15 Jahren Erfahrung mit der Pflegeversicherung können die Versicherer heute evaluieren, welche Erkrankungen mehr, welche Erkrankungen weniger zu einem Pflegebedarf führen. Mit der Einführung des Pflegestärkungsgesetzes II werden die bestehenden Tarife modifiziert, respektive für Neuabschlüsse durch neue Tarife ersetzt. Diese werden die Vorerkrankungen differenzierter berücksichtigen, eine Schlechterstellung der Antragsteller ist bei den Neutarifen nicht auszuschließen.
  • 3.) Nachweislich sind es die über 50-Jährigen, welche sich am meisten für Pflegeversicherungen interessieren. Auch bei den „Best Agers“ kann eine spontane Verschlechterung der Gesundheit nicht ausgeschlossen werden. Frühes Handeln ist im Grunde geboten.
  • 4.) Mit dem Jahr 2017 greift nicht nur das Pflegestärkungsgesetz, auch die Versicherungsnehmer werden ein Jahr älter sein. Bekanntermaßen richtet sich die Versicherungsprämie nach dem Eintrittsalter. Wer bis 2017 wartet, zahlt definitiv einen höheren Beitrag.
  • 5.) Mit Start des Pflegestärkungsgesetzes erfolgt auch die Tarifierung nach Pflegegrad, nicht nach Pflegestufe. Nur bereits vor 2017 bestehende Verträge bieten die Optionen, das Wahlrecht zugunsten der künftigen Versicherung nach Pflegestufe auszuüben.

Die Erkenntnis, dass Versicherungsbedarf besteht, wird häufig durch die Unsicherheit der Versicherungsnehmer in Bezug auf die richtige Auswahl des Schutzes verdrängt. Die Pflegeversicherung ist kein individuelles, sondern ein gesellschaftliches Thema – Verdrängen hilft nicht. Sinnvoller ist der Kontakt zu einem Versicherungsmakler, der objektiv berät.

Ausgezeichnet.org