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Preisvergleich Zahnzusatzversicherung

Hier erfahren Sie, warum ein Preisvergleich Zahnzusatzversicherungen kaum eine Aussagekraft bezüglich des Abschlusses der richtigen Zahnzusatzversicherung haben sollte. Wer nicht viel ausgeben möchte, erhält auch nicht mehr Leistung für sein Geld als möglich.

Warum ein Preisvergleich Zahnzusatzversicherungen wenig Aussagekraft hat

Ein Preisvergleich Zahnzusatzversicherungen hat daher nur sehr wenig Aussagekraft, da man zu leicht “Äpfel mit Birnen” vergleicht. Eine Zahnzusatzversicherung ist recht komplex und daher ist es nicht ausreichend, in einem Preisvergleich Zahnzusatzversicherungen darauf zu gucken, ob ein etwas günstigerer Tarif den gleichen Erstattungssatz für Zahnersatz aufweist wie ein um beispielsweise einen Euro teurerer Zahntarif. Zum einen sind die Versicherten in einem Zahntarif auf lange Sicht relativ gleich krank oder gleich gesund, so dass auch die Ausgaben einer Versicherung für deren Inanspruchnahme in etwa gleich viel zahlen muss. Da die Verwaltungskosten keine allzu großen Unterschiede zwichen den verschiedenen Versicherungen am Markt aufweisen und die Gewinne, die eine Versicherung mit einer Zahnzusatzversicherung erzielen darf ebenfalls stark gesetzlich limitiert sind, können Preisunterschiede zwischen Zahnzusatzversicherungen also maximal kurzfristiger Natur sein.
Auf gut Deutsch: Ein Preisvergleich Zahnzusatzversicherungen ist maximal eine Momentaufnahme, schon nach einem Jahr kann eine Zahnzusatzversicherung ihren Beitrag deutlich angehoben haben und somit teurer sein als der zuvor teurere Tarif des Vorjahres.
Jedes Jahr dann die Zahnzusatzversicherung zu wechseln macht aufgrund neuer Gesundheitsprüfung, Wartezeiten und anfänglicher Summenbegrenzungen keinen Sinn. Denn bereits nach weiteren 2 Jahren kann sich das Bild des Preisvergleich Zahnzusatzversicherungen schon längst wieder verschoben haben.

Welche Kriterien sind bei der Auswahl entscheidenden

Weniger der Preis der Zahnzusatzversicherung sollte entscheidend sein als vielmehr die Leistungen des Zahntarifes und der Gedanke, dass die gewählte Zahnzusatzversicherung der für die eigenen Bedürfnisse wirklich passende Tarif ist. Wer nur 10 Euro im Monat ausgeben möchte wird dafür auch nur eine Zahnzusatzversicherung erhalten, die im durchschnitt maximal 10 Euro wieder an Leistungen erbringen kann. Oft verdoppeln derartige Zahntarife nur den geringen Festzuschuss der gesetzlichen Krankenkasse.

Professionelle Zahnreinigung als Senkung des Effektivbeitrags

In den vergangenen Jahren wurden vor allem Zahnzusatzversicherungen empfohlen, die mehrfach im Jahr die Kosten der Individualprophylaxe (PZR) übernehmen. Der dadurch fest eingeplante Erstattungsbetrag pro Jahr (z.B. 2 mal 90 Euro für 2 Anwendungen = 180 Euro) wurde dann durch 12 Monate geteilt und vom tatsächlich zu zahlenden Monatsbeitrag für die Zahnzusatzversicherung abgerechnet.
Natürlich macht es Sinn, wenn Patienten die regelmäßige Prophylaxe durchführen lassen, doch hat sich gezeigt, dass eine übermäßige Inanspruchnahme kaum das Zahnersatzrisiko senkt, gleichzeitig die Kosten die auf die Zahnzusatzversicherung umgewälzt wurden zu erheblichen Beitragssteigerungen geführt haben.
Wer also einen Preisvergleich von Zahnzusatzversicherungen unternimmt, sollte sich auch im Klaren darüber sein, dass der heutige Beitrag deutlich steigen kann (ausserordentliche Beitragsanpassung) und das gewisse Kostentreiber wie die PZR, fehlende anfängliche Summenbegrenzungen, fehlende Gesundheitsfragen im Antrag, ihren maßgeblichen Anteil auf zukünftige Beitragsanpassungen haben.

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